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Mistböcke und -bienen machen so Einiges mit...
03.05.2012 Mitmachen bei Tims Fish-Fight
Mistböcke bitten um Unterstützung
"Dieser Wahnsinn muss endlich ein Ende haben!" Nicht nur Tim Mälzer ist entsetzt über die Menge Fische, die jedes Jahr in Europa tot zurück ins Meer geworfen werden. Als Koch und engagierter Kämpfer im Bereich Ernährungsaufklärung treffen ihn die Zahlen wie ein Schock: 1,7 Millionen Tonnen Speisefisch werden jedes Jahr in europäischen Meeren verschwendet anstelle konsumiert zu werden und das alles wegen eines unsinnigen EU Gesetzes. "Das ist schon echter Blödsinn!" Deshalb fordert Tim auf, zu handeln. Und zwar jetzt!
Wer wirft schon eßbaren Fisch ins Wasser zurück?
(Foto: Heinz G. Gehnke)
Die Initiative "Tims Fish Fight" versucht die europäischen Fischereigesetze zu ändern. Die Kampagne wird von einer breiten Koalition von Umweltorganisationen unterstützt und von einer zunehmenden Anzahl von Fischern und Politikern. Nun bitten auch die Leute vom Stammtisch der Mistböcke um Unterstützung.
Im Juli vergangenen Jahres veröffentlichte die europäische Kommission Ihren Neuentwurf für die gemeinsamen Fischereigesetze. Diese beinhaltete unter anderem eine Empfehlung für ein Rückwurfverbot. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Gesetz tatsächlich in Kraft treten wird. Der Druck, der mit Mälzers Kampagne auf die Politiker ausgeübt werden soll, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern ausmachen, zwischen einer langfristig nachhaltigen Fischerei in der EU oder noch mehr zahllosen Jahren der sinnlosen Verschwendung.
Neben dem politischen Aktivismus steht bei Tim Mälzer der Konsument immer ganz besonders im Vordergrund. Was kann der Verbraucher tun? Er kann und sollte sich beim Fischkauf informieren und sicherstellen, dass der Fisch aus nachhaltigem Fischfang kommt. Letzten Endes hat der Verbraucher die Macht. Er bestimmt durch seine Wahl was auf unseren Theken und in unseren Tiefkühlregalen, ob beim lokalen Fischhändler oder im Supermarkt, angeboten und verkauft wird. Außerdem sollte dem Fisch als Nahrungsmittel mehr Wertschätzung entgegen gebracht werden. Fisch ist keine unbegrenzte Ressource und alle Konsumenten sollten sich dieser Tatsache bewusst machen und aktiv handeln um die Fischbestände für zukünftige Generationen zu erhalten, denn "Wenn wir uns so benehmen wie bisher, dann stehen wir in 30, 40 Jahren nicht mehr vor der Entscheidung, welchen Fisch bereiten wir zu, sondern was essen wir anstatt von Fisch."
Das Dreigestirn vom int. Stammtisch der Mistböcke bittet nun alle Menschen, die Internetseite [->www.fishfight.de] anzuklicken, sich dort zu registrieren und sich der Kampagne des Fernsehkochs anzuschließen. Schon fast 800.000 Leute sind dabei und es sollen noch viel mehr werden.
05.03.2012 Stammtisch unterstützt die Aids-Hilfe
Bärenstarke Geschenke für jung und alt
Zugegeben, es ist nicht so ganz alltäglich, wenn ein Großvater oder eine Oma zum Geburtstag einen Teddybären geschenkt bekommt. Es kann aber ganz viel Sinn machen und sogar Hilfe an der richtigen Stelle leisten. Die Leute vom Stammtisch der Mistböcke und -bienen hatten davon erfahren, dass in der Sonnenapotheke in Scheeßel Aids-Hilfe-Teddys verkauft werden. Nun hat der Club ja rund 20 Freunde, die auch einmal im Jahr zum Wiegenfest beschenkt werden wollen. Da war die Idee dann schon geboren - einen Teddy für jeden!
Also machten sich die Stammtischler auf den Weg ins benachbarte Scheeßel und kauften den Jahresbedarf an Teddybären gleich an. Das nächste Geburtstagskind darf sich daher schon auf einen kuscheligen Plüschteddy freuen. Das schöne an der Sache aber ist, dass der gesamte Kaufpreis der Deutschen Aids-Hilfe überwiesen wird. Jedes Jahr bringt der Verein zum Weltaidstag einen anderen Teddy auf den Markt. Dieser wird also nicht nur in Großstädten, sondern auch in Scheeßel angeboten. Die Mistböcke wollen mit ihrer Aktion auch Anreize für andere Menschen schaffen, die helfen und dafür eine kleine Belohung wollen.
27.11.2011 Jetzt haben die Mistböcke eine Zecke
Stammtisch übernimmt Tier-Patenschaft
Die Namen passen auf jeden Fall schon einmal gut zusammen. Daher war es für die Jungs vom Stammtisch der Mistböcke aus Rotenburg auch kein Problem, eine Tierpatenschaft zu übernehmen. "Zecke", so der Name der Waschbärfähe, lebt bei der Familie Fußbahn in Nordhastedt und darf nicht mehr ausgewildert werden. Die junge "Dame" ist gut ein Jahr alt und gehört zu den Dauergästen bei der Wildtierhilfe Fiel e.V. im Landkreis Dittmarschen.
In der Wildtierauffangstation ist immer was los. Neben Hunden, Wildschweinen und Waschbären, die auf dem 2000 Quadratmeter großem Gelände immer anzutreffen sind, wurden und werden Eichhörnchen, Dachse, Marder, Füchse, Rehe oder Hasen gepflegt und wieder ausgewildert. Für die fünfköpfige Familie am Rande von Fiel zwischen Heide und Meldorf in Schleswig-Holstein bedeutet die Arbeit oft Nachtschichten mit der Nuckelflasche einzulegen. Immer wieder werden Tiere gebracht, die versorgt werden müssen.
Der Stammtisch der Mistböcke sorgt nun im nächsten Jahr dafür, dass "Zecke" es gut hat. Der Verein ist auf Spenden angewiesen und vergibt daher Tier-Patenschaften, um alle hungrigen Mäuler stopfen zu können. Selbst Moderator Oliver Geissen hat eine Patenschaft übernommen und zeigt stolz "seinen" Waschbären. Dirk und Roswitha Fußbahn können aber auch noch weitere Förderer für viele andere Tiere gebrauchen und wer sich über das Projekt informieren möchte, der kann zunächst Eindrücke auf der Internetseite [www.wildtierhilfefiel.de] gewinnen oder beim Stammtisch der Böcke jeden Freitag ab 19 Uhr im Restaurant Aloha nachfragen.
12.09.2011 Auf Böcke und Bienen ist Verlass
Entenlose für alle Stammtischler
Auf die Leute vom internationalen Stammtisch der Mistböcke und –bienen ist Verlass. Das weiß Ernst-Wilhelm Unterhinnighofen vom Rotary Club aus Rotenburg nur allzu genau. Wie schon in den Jahren zuvor, hat Präsident Heinz G. Gehnke auch für das Rennen 2011 wieder für alle seine Mitstreiter jetzt je ein Los erworben. Da freut sich "Enten-Ernie" - so nennen die Stammtischler den Macher des Entenrennens ganz liebevoll - ganz besonders und wünscht sich, dass auch andere Clubs, Vereine, Mannschaften oder Vereinigungen dem Beispiel der Böcke und Bienen folgen.
Den Mistböcken und -bienen ist es wichtig da zu helfen, wo die Not am größten ist. Da steht dann nicht nur die Kinderhilfe Kenia im Fokus aller Aktivitäten. 20 Teilnahmescheine für das Entenrennen kosten lediglich 100 Euro, können aber viel praktische Hilfe bedeuten. Und wer weiß, dass am 25. September die Enten schon zum 12. Mal im Rahmen des Kartoffelmarktes an den Start gehen, der kann sich vorstellen, wie viel Hilfe schon geleistet werden konnte. Da wollen die Stammtischler ganz einfach nicht fehlen. Ganz nebenbei gibt es ja auch noch tolle Preise zu gewinnen. Sollte Gehnke die richtigen Nummern erwischt haben, werden die Gewinne in eine Tombola gesteckt und können erneut Geld für Menschen in Not einbringen.
15.07.2011 Für Mützchen und Söckchen
Neue Wolle für die Strickfrauen
Diese Termine rühren zu Tränen und machen gleichzeitig ein wenig stolz. Die Mitarbeiterinnen der Station 1 vom Diakonie-Krankenhaus in Rotenburg hatten aufgerufen, Wolle zu spenden. Diesen Aufruf hörten auch die Leute vom Stammtisch und beschlossen, Wolle zu kaufen und in der Neugeborenenstation abzugeben. Mehr als fünf Kilogramm feinster Strumpfwolle wurden besorgt und jetzt den Strickfrauen übergeben, die sich darum kümmern, dass jedes Baby gleich nach der Geburt eine Mütze geschenkt bekommt. Diese ist nämlich ganz wichtig, damit die Wärme des Körpers nicht abfließt.
Aber auch mit Socken werden die Säuglinge ausgestattet und da macht es besonders viel Spaß zu sehen, wenn ein ganz kleiner Mensch zufrieden in seinem Bettchen liegt und schläft. Regina und Gudrun haben einen großen Korb mit Wolle an die strahlenden Strickfrauen überreicht, die sich in Hamburg, aber auch in naher Umgebung nun an die Arbeit machen, um auch künftig viele Kinder beliefern zu können. Alle Frauen arbeiten ehrenamtlich, sind aber auch mächtig stolz, wenn später mal ein Kind seine allerersten Socken noch hat und vorzeigt.
Für die Stammtischler war der Besuch im Krankenhaus nicht nur interessant, sondern auch lehrreich. Sie wissen nun noch mehr, wie wichtig es ist, auch in kleinen Dingen zu helfen. Es spricht aus Sicht der Bienen und Böcke auch gar nicht dagegen, dem Beispiel zu folgen. Wolle wird immer wieder benötigt und wenn der große Sammelkorb voll ist, kann auch kräftig produziert werden. Allein schon um die fertigen Strickwaren zu betrachten lohnt sich der Weg in die Station 1 des Krankenhauses.
[Bericht Rotenburger Rundschau am 10.08.2011 - PDF, 128 KB]
15.07.2011 Wollübergabe auf Station 1
14.03.2011 Alternativen suchen
Besser ohne Atom
Auch eine Abordnung der Mistböcke und -bienen nimmt regelmäßig montags an den Mahnwachen auf dem Pferdemarkt vor dem Rathaus teil. Wir wünschen uns einen schnellen Abschied vom Atomstrom und bitten alle Verantwortlichen, sofort damit zu beginnen, alternative Konzepte zur Energiegewinnung weiter zu entwickeln und umzusetzen. Wir sind sicher, dass ganz sicher nur die Unbelehrbarkeit der Menschen ist, die ein hohes Risiko eingehen und sich keine Gedanken über unserer Kinder und Enkelkinder machen.
Die Bilder aus Japan sollten Grund genug sein, endlich zu handeln und unsere Erde ein wenig sicherer zu machen.
Für den Stammtisch Heinz G. Gehnke
20.12.2010 Aspirin-Sozialpreis
Mitglieder des Internationalen Stammtisches der Mistböcke und Mistbienen (Präsi, Petra und Gudrun) waren der Krebsinitiative Rotenburg behilflich, sich um den Aspirin-Sozialpreis zu bewerben. Nun ist alles im Netz und es kann gevotet werden.
Bitte gebt unseren Leuten Eure Stimme und sendet den Link mit gleicher Bitte an mindestens 1000 Leute, damit das Geld nach Rotenburg kommt. Es war viel Arbeit, alle Bedingungen zu erfüllen und wir sind überzeugt, dass an dieser Stelle gute Arbeit geleistet wird. Wir haben den Kontakt zu den Schwestern Urte und Constanze und wissen, dass hier Geld gut angelegt wäre.
Danke für Eure Hilfe
Der Präsi
11.09.2010 So hilft man doppelt
Böcke kaufen Enten
Die Rechnung ist recht einfach. Wie haben 20 Enten gekauft und dafür 100 Euro bezahlt. Die Enten gewinnen am 26. September schöne Preise. Beim Weihnachtsessen verkaufen wir 100 Lose zu je einem Euro, dann ist das Geld wieder im Topf. Nun dürfen sich die Leute mit der richtigen Losnummer über ihren Gewinn freuen. Siehste, so geht das und "Helfen tut gar nicht weh". Nun wollen wir mal hoffen, dass auch andere Leute so pfiffig sind wie Böcke und Bienen.
06.09.2010 Böcke kaufen Bausteine
Hilfe für Heimatverein Mulmshorn
Auf zwei Fliesen hat Ramona Ratering je einen Mistbock und eine Mistbiene gezeichnet. Diese Fliesen werden nun Platz im "Haus der Zukunft" in Mulmshorn finden. Die Bausteine sind symbolisch und mit einer Spende verbunden. Das Geld soll helfen, die Inneneinrichtung zu finanzieren. Die Stammtischler hoffen, dass viele andere Clubs oder auch Privatpersonen dem Beispiel folgen werden. Auch Aloha-Gastwirt Kosta hat sich schon einen "Baustein" reservieren lassen.
09.08.2010 Rotenburger kaufen Spendernadel
"Mistböcke" unterstützen Heideblütenfest
Die Böcke haben davon erfahren, dass der Verkehrsverein Schneverdingen Sorge um die Finanzierung seines Heideblütenfestes hat. So war es für die Kreisstädter nur selbstverständlich, sofort eine Spendernadel zu kaufen und darüber überall zu berichten. Es ist den Böcken wichtig zu unterstreichen, dass traditionelle Volksfeste erhalten werden müssen. Daher wollen sie mit ihrer Aktion möglichst viele Leute motivieren, durch den Kauf von Plaketten ebenfalls einen kleinen Beitrag zu leisten, die Finanzierung zu sichern.
Der Präsi hat die Nadel für seinen Club direkt in der Touristinformation in Schneverdingen abgeholt. Nun bittet er, dass viele Leute es ihm gleich tun. Sollte die Nadel in einigen Jahren einen Wertzuwachs erfahren, dann will Gehnke sie gegen Gebot auch wieder für einen guten Zweck abgeben. Bis dahin jedoch ist der Weg noch weit und zunächst gilt es, alle Nadeln an die Leute zu bringen, die ein Herz für Schneverdingen und das Heideblütenfest haben.
Für Fragen rund um die Spendernadel ist die Schneverdingen-Touristik über die Rufnummer 05193-93810 zu erreichen.
Ergänzung 20.08.2010:
Über unsere Aktion berichtete u.a die Böhme Zeitung. Und..., die Nadel ist zwischenzeitlich ausverkauft! [Bericht "Böhme-Zeitung" - PDF, 529 KB]
21.03.2010 Teer muss her!
Kartoffelkönigin Melanie mit Bürgerm. Schmidt-Rose
...am Schlagloch der Mistböcke in Niederzimmern (Foto: Heinz G. Gehnke)
Mistböcke sind Schlaglochbesitzer
Auf halben Wege zwischen Weimar und Erfurt liegt am Fuße des Etternberges das Dorf Niederzimmern. Mit über 1000 Einwohnern und einer über 1100 Jahre alten Geschichte zählt der kleine Ort zu den wichtigsten in der Verwaltungsgemeinschaft Grammetal. Das Ortsbild ist geprägt von großen Bauernhöfen mit großen Toreinfahrten, die heute noch den Fleiß und den Reichtum der Erbauern dokumentieren. Niederzimmern jedoch hat, wie viele tausend andere Städte im Lande auch, ein Problem mit seinen Schlaglöcher, die der Winter als Erinnerung auf den Straßen hat entstehen lassen.
Nun hat aber Niederzimmern auch einen Bürgermeister, der eine prächtige Idee hatte. Er werde, so Christoph Schmidt-Rose, seine Schlaglöcher ganz einfach verkaufen. Das, was zunächst recht bekloppt klingt, hat der pfiffige erste Bürger der Gemeinde aber nicht nur erdacht sondern mittlerweile sogar in die Tat umgesetzt. Helfer, seine Idee in die Welt zu bringen, waren Medien aus aller Welt, die seinen Plan Lesern wie Zuschauern in allen Details vorstellten. Das Geschäft läuft sehr gut, fast täglich gehen 50 Euro für ein Schlagloch in Niederzimmern ein.
Aber was hat das alles mit Rotenburg zu tun? Die Kreisstadt hat doch selbst ausreichend Löcher in den Straßen. Die Idee wurde nun aber in Thüringen geboren. Nicht nur weil jeder Schlaglochbesitzer mit einer Plakette an seinen Loch dokumentiert wird, zeigte sich auch an der Wümme Interesse. Nun gibt es in Rotenburg einen Bürger, der aus der Gegend bei Erfurt stammt und die Idee so toll fand, dass er sich spontan bereit erklärte, 50 Euro zu investieren. Er wollte das Geld aber am liebsten persönlich übergeben wissen. Da lief ihm dann Kommissar Zufall über den Weg. Heinz G. Gehnke vom Stammtisch der Mistböcke hatte den Ort auf seiner Route zu einem Ausflugsziel in Thüringen mit der Deutschen Kartoffelkönigin. Nun ist es nicht mehr schwer zu erraten, was dann passierte. Majestät Melanie hat die 50 Euro des Neu-Rotenburgers, der öffentlich nicht genannt werden möchte, persönlich an den Bürgermeister von Niederzimmern überreicht.
Jetzt dürfen sich die Leute vom Stammtisch der Mistböcke und -bienen freuen. Ihr Clubname wird nämlich auf der Plakette erscheinen, die von Kartoffelkönigin Melanie im Auftrag gekauft wurde. Derzeit gibt es bereits mehr als 180 andere Leute, Firmen oder Vereine, die diese wirklich ungewöhnliche Idee unterstützt haben. Wer sich gerne die Mühe machen möchte alle Berichte zu lesen, die bereits über dieses Thema verfasst wurden, der braucht im Internet nur bei www.niederzimmern.de nachsuchen. Dort gibt es auch eine Spenderliste zu sehen zu der nun auch die Mistböcke aus Rotenburg gehören.
19.02.2010 Aufruf zum Weltrekordversuch
Mistböcke sind mit von der Partie
Der internationale Stammtisch der Mistböcke und -bienen ist dafür bekannt, zu helfen, wo die Not groß ist! Hin und wieder jedoch sind sie auch für Spaß und Schabernack zu haben. Nachdem das Team sich in Mecklenburg-Vorpommern Bäume gekauft hat, die zu einem Wald wachsen sollen, steht jetzt die Beteiligung an einem Weltrekordversuch auf dem Aktionszettel. Hintergrund ist, das der Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena als erster Verein der Welt ein virtuelles Stadion "ausverkauft!" vermelden möchte.
Der FC geht dabei nicht nur mit seinen getreuen Fans einen ungewöhnlichen Weg. In einer Weiterentwicklung sogenannter "Pixel-seiten" bietet der FCC das Ernst-Abbe-Sportfeld als virtuelles, dem Original nachempfundenes Stadion unter www.im-paradies-ist-noch-platz.de im Internet an. Jeder Fan wird per Mausklick seinen ganz persönlichen Platz im Paradies auswählen, sich im virtuellen Stadion namentlich verewigen und mit dem Erwerb eines "Tickest der Herzen" seinen ganz persönlichen Beitrag im Rahmen der Kampagne "Jena im Herzen" leisten können.
Mittlerweile sind schon mehr als 4200 Karten an den Mann/die Frau gebracht. Auch die Mistböcke gehören dazu und dass, weil sie die Idee einfach nur toll finden. Eintrittskarte und Unterstützerurkunde sind bereits in der Kreisstadt eingetroffen. Wenn sich ein Verein mit so einer Idee konsolidieren kann, dann sollte das nach Meinung der Böcke auch exemplarische Wirkungen entwickeln. Wer nachgucken möchte, wo die Böcke bei einem Spiel zu finden sind, das nie stattfinden wird, der möge beispielsweise mal im Block H, in der Reihe 1 den Platz 21 anklicken. Die Stammtischler warten nun auf die Nachricht "ausverkauft" um ein winziger Teil eines Weltrekords zu sein.
Weitere Infos zum Thema unter www.im-paradies-ist-noch-platz.de
25.01.2010 Mistböcke investieren in Waldaktie
Die Mistböcke und Mistbienen sind seit Kurzem stolze Waldaktionäre
Mit dem symbolischen Kauf eines Baumes oder besser gesagt eines Stückchen Waldes ist der internationale Stammtisch der Mistböcke und -bienen zum Waldaktionär geworden.
Die Idee: Für den Kaufpreis einer Aktie in Höhe von zehn Euro können auf einer Fläche von zehn Quadratmetern Bäume gepflegt werden. Die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) verwaltet die Einnahmen und bezahlt davon den Kauf, die Pflanzung und die Pflege der Bäume, die dann zum Klimawald heranwachsen können. Die pro Waldaktie eingenommenen 10 Euro sind dabei ausschließlich für
Aufforstungen vorgesehen.
Die Aufforstung im Rahmen des Projektes Waldaktie erfolgt nach dem Prinzip der Zusätzlichkeit. Es handelt sich also um eine zusätzliche Maßnahme, die ohne die einfließenden Gelder der Waldaktionäre nicht durchgeführt werden würde.
Die Mistböcke und -bienen haben in Wälder in Schuenhagen investiert. Wer mag, kann ja mal die Parzelle suchen unter: www.waldaktie.de
15.03.2009 Hilfe für Kinder in Afrika
100 Euro für Südafrika
gespendet von den Mistböcken an Wiebke Holtermann (2. v.r) (Foto: Heinz G. Gehnke))
Mistböcke unterstützen Wiebke und Laura
ROTENBURG. Heinz G.-Gehnke, Präsident des internationalen Stammtisches der "Mistböcke und Mistbienen" hatte seine Ausgabe der Rotenburger Kreiszeitung vom 14. März noch nicht zu Ende gelesen, da stand sein Entschluss fest. In Windeseile trommelte Gehnke einige Mitstreiter zusammen und machte sich auf den Weg in die Fußgängerzone am Rande des Pferdemarktes.
Dort ging es schnurstracks an einen kleinen Infostand, hinter dem sich die 20-jährige Wiebke Holtermann postiert hatte. Ihr Anliegen war und ist es, Geld für Kindergärten in Südafrika zu sammeln. Wiebke fliegt in wenigen Tagen zu ihrer Freundin Laura Karrasch aus Rotenburg, die in einem Kindergarten in Madikwe ein freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Die Not dort in der Nähe von Johannisburg ist groß. Der Kindergarten, in dem Laura hilft, hat weder Strom noch fließendes Wasser. Es fehlt an allem. Die "Mistböcke" haben spontan 100 Büro in die Sammelbüchse der künftigen Studentin Wiebke geworfen und hoffen, dass viele diesem Beispiel folgen. Gelegenheit, Geld zu spenden oder mit Wiebke zu sprechen, gab es auch auf dem Flohmarkt audem Gelände Königskamp.
(Rotenburger Journal am Sonntag, 15.03.2009)
01.09.2008 "Mistböcke" zeichneten 50 Renncoupons
Der Name des Stammtisches ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, das soziale Engagement steht indes außer Frage. Die "Mistböcke" und ihre weiblichen Mitstreiter "Mistbienen" haben sich gleich 5O Coupons fürs 9. Rotenburger Entenrennen am 4. Oktober gesichert. Ernst-Wilhelm Unterhinninghofen (r.) und Gerd Gossler (li.) von den veranstaltenden Rotariern aus Rotenburg und umzu brachten die Tickets im Info-Büro der Stadt vorbei, wo Mistböcke-Präsident Heinz Gehnke 250 Euro für die guten Zwecke, die hinter dem Entenrennen stehen, bereit hielt. Gehnkes Mitstreiter Ruud Ratering, Petra Berghaus, Michael Deckner und Elmar Lange machten deutlich, dass eventuelle Gewinne in andere Projekte fließen werden. Heinz Gehnke betonte, dass die Unterstützung des Entenrennens mitsamt Kauf von Renncoupons sicherlich auch für Betriebe eine probate Möglichkeit darstelle, Kunden wie Mitarbeitern eine in jedem Fall gewinnbringende Überraschung zu bieten. So gesehen habe das Mistböcke-Engagement auch eine exemplarische Wirkung.
Text/Foto: Franke, Rotenburger Kreiszeitung
23.03.2008 Bücher über Kinder für Kinder
Das war ein kleiner Doppelschlag mit hoffentlich großer exemplarischer Wirkung. Das vom Naturkindergarten Rotenburg herausgegebene Buch "Ein Jahr im Waldkindergarten" wurde von uns gleich fünf Mal angekauft und zu Ostern der Kinderklinik im Diakoniekrankenhaus übergeben. Nun können sich die kleinen Patienten dort über den Alltag von Kindern im Wald umfassend informieren. Der Stammtisch der Mistböcke und -bienen hofft, dass viele Eltern dem Beispiel folgen und sich ein Büchlein kaufen, dass im InfoBüro erhältlich ist. Bestellungen sind auch per E-Mail möglich an info@naturkindergarten-rotenburg.de oder telefonisch unter 04281-97076.
In dem bunt illustrierten Buch wird erzählt, dass es Kindergärten gibt, die nicht in einem Haus sind. Einige Kinder treffen sich im Wald an ihrem Bauwagen und spielen, zu jeder Jahreszeit unter freiem Himmel. Das Buch wurde von Ulrike Baden, Ellen Kreusen und Heike Bender geschrieben. Die Zeichnungen sind von Annika Henne.
15.01.2008 Die erste gute Tat 2008
Kranich - Schmuckaktie
Und schon ist die 1. gute Tat 2008 vollbracht! Für unser Engagement im Kranich-Schutz am Schaalsee haben wir eine Schmuckaktie erhalten, die eine Spende von 50 Euro ausweist. Mit dem Erwerb des Papiers unterstützen wir die Renaturierungsarbeiten im Neuendorfer Moor zum dortigen Erhalt des Lebensraumes der Kraniche. So kann dazu beigetragen werden, dass ein Moorgebiet auch weiterhin als Brutgebiet genutzt werden kann. Die Spende ging an die Stiftung Biosphäre Schaalsee in Zarrentin.
03.12.2007 Licht aus! Bitte mitmachen!
Mit vielen Aktionen hat sich der internationale Stammtisch der „Mistböcke & Mistbienen“ bisher einen Namen gemacht. Mehr als 6000 Euro konnten die Akteure bereits für „gute Zwecke“ ausgeben. So wurde ein Kinderheim in Kenia unterstützt, aber auch der Heimatbund in Rotenburg durfte sich über Zuweisungen freuen. Mit einer ganz anderen Thematik beschäftigen sich die Rotenburger jedoch genau zu der Zeit, wenn in der Stadt der kleine Weihnachtsmarkt in der Fußgängerzone am 8. Dezember seine Pforten schließt.
Böcke und Bienen rüfen alle Leser dieser Nachricht dazu auf, am 8. Dezember 2007 um 20 Uhr für fünf Minuten das Licht auszuschalten. Wir schließen uns mit dieser Bitte einem Aufruf von BILD, BUND, Greenpeace und WWF an, die national und international zu mehr Klimaschutz mahnen. Mit der Aktion fordern die Leute vom Stammtisch jeden Einzelnen zum Handeln auf. Zudem soll ein Zeichen an den zeitgleich stattfindenden Weltklimagipfel auf Bali gesendet werden, für bessere Klimaschutzmaßnahmen einzutreten.
Mitmachen sollte überall jeder, nicht nur Privathaushalte sondern auch Firmen, Vereine und Betriebe, die eigentlich zu dieser Zeit hell beleuchtet sind. Also wird gebeten, das Licht in und an den Häusern, in den Gärten oder Fassaden für ein deutliches Zeichen kurz zu löschen. Aus anderen Städten liegen bereits viele Zusagen, es auch zu tun, vor. Der Kölner Dom bleibt genau so dunkel wie das Schloss Neuschwanstein, die Alte Oper in Frankfurt oder die „Zeil“ in der Hessischen Metropole.
Die Stammtischler sind der Meinung, auch von Rotenburg aus sollte ein deutliches Zeichen um die Welt gehen. Wer am 8. Dezember mitmachen möchte, der schreibe an den „Stammtisch der Mistböcke“ , Postfach 1206, 27342 Rotenburg oder per Mail an Mistbock@uni.de Unter allen Teilnehmern wird ein großer Korb mit Kerzen verlost. Weitere Informationen zum Thema „Licht aus! Für unser Klima“ waren auf der Internetseite www.lichtaus.info zu finden (Der Server ist jedoch nicht mehr aktiv).
07.12.2003 Nikolaus im Rotenburger Kinderheim
Am 6. Dezember 2003 besuchte der Nikolaus ein Rotenburger Kinderheim und überbrachte ein ganz besonderes Geschenk. Einmal im Jahr dürfen die Kinder seither in das Alte Land fahren und 20 Kilogramm Äpfel von einem eigenen Baum ernten. Mit dieser Apfelbaum-Patenschaft wollten die Böcke ein Signal für sinnvolle Geschenke setzen. Die Kinder haben ihre Besitzurkunde im Gruppenraum aufgehängt und freuen sich nun immer auf den Herbst, wenn es zur Cox Orange-Ernte nach Jork geht. Die Aktion wurde natürlich verlängert, also gibt es auch in 2005 und 2006 wieder Ausflüge an die Elbe.
2003 Dachziegel für den Heimatbund
Eine exemplarische Wirkung wollten die Mistböcke auch mit dem Kauf von 50 Dachziegeln für den Heimatbund erreichen. 250 Euro wurden gespendet und nun sind die Böcke sogar in Stein verewigt. Petr der Seemann und Manager Locke Burkhard übergaben den Scheck an Sarina Tappe.
12.05.2011 Markt der Möglichkeiten
Besuch selbstverändlich!
Die Koordinierungsstelle für ehrenamtliche Arbeit veranstaltet in Kooperation mit der Freiwilligeninitiative Rotenburg am Samstag, 21.05.2011 von 13-17 Uhr den ersten Markt der Möglichkeiten im Heimathaus in Rotenburg. Vereine und Verbände oder "Gruppen" bekommen eine Plattform um sich darzustellen. Auch die Mistböcke und Mistbienen präsentieren sich dort.






















